In dieser Arbeit werden die Formen allora, comunque und dunque im gesprochenen Italienisch untersucht. Im Mittelpunkt stehen jene Verwendungen, in denen diese Elemente weder eindeutig als klassische Adverbien noch als Konnektoren beschrieben werden können. Ziel der Untersuchung ist es, ihre tatsächlichen Vorkommensbedingungen im Sprachgebrauch zu dokumentieren. Die Analyse verfolgt einen korpusbasierten, deskriptiven Ansatz und konzentriert sich auf beobachtbare Eigenschaften: Position im Äußerungsaufbau, unmittelbarer Kontext und syntaktische Konfiguration. Auf dieser Grundlage werden die Belege in zwei große Verwendungstypen unterschieden: Verwendungen mit propositionaler Bedeutung (inferenzielle, temporale bzw. konzessive Werte) und kontextverknüpfende Verwendungen, bei denen die Formen nicht zum Wahrheitsgehalt beitragen, sondern den Diskurs organisieren. Die Untersuchung basiert auf einer empirischen Analyse des KIParla-Korpus des gesprochenen Italienisch. Aus den Verteilungen ergeben sich wiederkehrende Muster, die zeigen, in welchen strukturellen Umgebungen die einzelnen Formen bevorzugt auftreten und wie sich ihre propositionalen und kontextuellen Funktionen unterscheiden. Die Ergebnisse liefern eine empirisch fundierte Beschreibung ihres Verhaltens, ohne eine umfassende theoretische Klassifikation dieser Elemente vorauszusetzen oder zu erzwingen.

Tra sintassi e pragmatica: un’analisi di allora, comunque e dunque

ZOPPEI, MICHELA
2024/2025

Abstract

In dieser Arbeit werden die Formen allora, comunque und dunque im gesprochenen Italienisch untersucht. Im Mittelpunkt stehen jene Verwendungen, in denen diese Elemente weder eindeutig als klassische Adverbien noch als Konnektoren beschrieben werden können. Ziel der Untersuchung ist es, ihre tatsächlichen Vorkommensbedingungen im Sprachgebrauch zu dokumentieren. Die Analyse verfolgt einen korpusbasierten, deskriptiven Ansatz und konzentriert sich auf beobachtbare Eigenschaften: Position im Äußerungsaufbau, unmittelbarer Kontext und syntaktische Konfiguration. Auf dieser Grundlage werden die Belege in zwei große Verwendungstypen unterschieden: Verwendungen mit propositionaler Bedeutung (inferenzielle, temporale bzw. konzessive Werte) und kontextverknüpfende Verwendungen, bei denen die Formen nicht zum Wahrheitsgehalt beitragen, sondern den Diskurs organisieren. Die Untersuchung basiert auf einer empirischen Analyse des KIParla-Korpus des gesprochenen Italienisch. Aus den Verteilungen ergeben sich wiederkehrende Muster, die zeigen, in welchen strukturellen Umgebungen die einzelnen Formen bevorzugt auftreten und wie sich ihre propositionalen und kontextuellen Funktionen unterscheiden. Die Ergebnisse liefern eine empirisch fundierte Beschreibung ihres Verhaltens, ohne eine umfassende theoretische Klassifikation dieser Elemente vorauszusetzen oder zu erzwingen.
2024
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Utilizza questo identificativo per citare o creare un link a questo documento: https://hdl.handle.net/20.500.14247/27402